Mädchen in weißen Kleidern, Jungen in dunklen Anzügen, die feierlich zum Altar schreiten, um das erste Mal das Brot des Herrn entgegen zu nehmen: Das Fest der Erstkommunion hätte eigentlich am morgigen Weißen Sonntag gefeiert werden sollen. Wenn der Corona-Virus nicht das gesellschaftliche Leben lahm gelegt hätte. Das Fest wurde verschoben auf unbestimmte Zeit. Wir haben die Kinder und ihre Eltern gefragt, wie sie mit der Situation umgehen.

Rüthen – „Klar war ich enttäuscht“, sagt zum Beispiel Malin Lohkemper aus Rüthen. Genau wie Lotta Brexel, die noch ergänzt: „Wir müssen jetzt auf unsere Gesundheit achten.“ Natürlich sei er traurig gewesen, meint Gerrit Rüther aus Nettelstädt. Aber viel mehr noch macht dem begeisterten Kicker zu schaffen, dass derzeit keine Fußballspiele stattfinden. Alle Kinder zeigen aber auch Verständnis für die Maßnahme. Die Zwillinge Hannah und Mia Cramer aus Rüthen sagen zum Beispiel: „Da unser Bruder an Mukoviszidose leidet und wir oft deshalb auf schöne Dinge verzichten müssen, konnten wir dies schnell akzeptieren, auch wenn uns jeglicher Kontakt zu Verwandten (besonders zu den Großeltern und unseren Cousins) sehr fehlt.“

Traurig sei sie dann auch selbst geworden, sagt Christiane Lohkemper. „Als mein Blick auf den Kalender gefallen ist, auf dem die letzten Termine wie Palmbundbinden und Kinderkreuzweg schon eingetragen waren.“ Einige haben es dann so gemacht wie Familie Rüther: Gemeinsam in Ruhe zuhause die Rituale durchgeführt. „Wir haben viel darüber gesprochen und gelesen. Aus der Kapelle haben wir uns dann einen Palmbund geholt“, berichtet Eva Rüther.

Und Zwillingsmutter Mareike Cramer sagt: „Wir haben beim Waldspaziergang eine Dornenhecke gefunden und haben feststellen müssen, was für große Schmerzen Jesus mit der Dornkrone gehabt haben muss.“ Auch Familie Wiegelmann-Marx mit Kommunionkind Lina aus Altenrüthen hat die Karwoche „so gut es ging“ zuhause durchgeführt. „Wir haben zum Beispiel selber Brot gebacken und es in Erinnerung an das letzte Abendmahl abends mit Kräuterquark gegessen“, berichtet Julia Wiegelmann-Marx.

Kinder und Eltern hoffen nun auf einen Nachholtermin im Herbst. „Wir wünschen uns, dass den Kindern ihr persönlicher Tag gegeben wird. Als Gruppe, so wie sie sich drauf vorbereitet haben“, sagt Manuela Meschede, die Mama von Linus aus Kallenhardt. Keinesfalls sollten sie nur aus organisatorischen Gründen abgefertigt oder „irgendwie dazugestopft“ werden.

Toni Jacobs als Küsterin verabschiedet

Ihren letzten Dienst als Küsterin in der St. Nikolaus Kapelle hatte am Samstag, 29.02.2020, Frau Toni Jacobs. Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienten mit Pastor Stefan Gosmann dienten als kleine Anerkennung nochmal alle Messdiener, ist Ihnen doch Ihre Toni „ans Herz gewachsen“, so Kai Oesterhoff, der stellvertretend für alle ein kleines Präsent übergab. Kirchenvorstandsvorsitzender Alfred Schlüter bedankte sich im Namen der Pfarrgemeinde für ihren unermüdlichen und vorbildichen Einsatz, den Sie in Ihren 27 Jahren als Küsterin gezeigt hat. Vielen Dank dafür.

Sternsinger auch in Kneblinghausen, Meiste und Hemmern unterwegs

Die Sternsinger aus Kneblinghausen, Meiste und Hemmern haben den Aussendungsgottesdienst mit Pastor Theobald Wiechers in der St. Ursula Kirche in Meiste aktiv mitgestaltet, indem Sie ein Anspiel, Fürbitten sowie Gabensegen vortrugen. Anschließend wurden die Sternsinger gesegnet und ausgesandt. Diesen Segen haben Sie dann in die Häuser der drei Orte gebracht. Kasper, Melchior, Balthasar und Sternträger machten sich nach alter Tradition auf den Weg und zogen durch die Straßen. Unter dem diesjährigen Motto „Frieden im Libanon und weltweit“ sammelten sie Spenden für Kinder in Kriegsgebieten.

Previous Next

Die ersten Gruppen der Sternsinger zogen in Rüthen bereits am Freitag los. Sie besuchten die Industriegebiete im Möhnetal, auf der Haar und auch den ersten Innenstadtbezirk. Bei ihrem Besuch im Pflegezentrum trafen die Sternsinger nicht nur die Bewohner, sondern auch einen anderen lustigen Gesellen an. 

Gruppenfoto der Sternsinger: Markus Kloer

Sternsinger im Refugium: Verena Dahlhoff

Frühschicht in Kneblinghausen

Einige Frühaufsteher sind der Einladung des Pfarrgemeinderates gefolgt und haben um 6:00 Uhr zusammen mit Pastor Stefan Gosmann eine heilige Messe in der St. Nikolaus Kapelle gefeiert. In weihnachtlicher Atmosphäre gab es anschließend ein gemeinsames Frühstück im Gesellschaftsraum der Schützenhalle, so dass alle gestärkt und mit Gottes Segen in den Tag starten konnten.

Zwei neue Messdiener für Altenrüthen

Zwei neue Messdiener verstärken jetzt das Team in Altenrüthen: in der Vorabendmesse wurden Josefine Arens und Milosz Rogalewski feierlich von Pastor Gosmann in ihr Amt eingeführt. 

Foto: DERPATRIOT

Previous Next

Das Team um das Pilgerprojekt 3KLANG ist noch lange nicht am Ende mit ihren kreativen Ideen. Kürzlich erst pflanzten sie auf dem Segensweg zwei Apfelbäume um in einigen Jahren den Pilgern auf diesem Weg ein wenig Schatten zu spenden aber auch um durch diese alten Obstbaumsorten noch einmal  auf den Segen durch Gottes reiche Schöpfung hinzuweisen. Außerdem baute Johann Kruse einen sogenannten Zwitscherkasten, der Erwachsene Pilger auf einen Pilgerlikör einladen möchte. Das Team sucht dafür noch einen geeigneten Platz und auch einen „Paten“ der sich um das befüllen des Zwitscherkasten kümmert. Außerdem nimmt das 3KLANG-Team auch in diesem Jahr wieder aktiv am Clemensmarkt am kommenden Wochenende in Kallenhardt teil.

Previous Next

Das Ziel der diesjährigen Oktoberfahrt der Rüthener Ministranten hieß Wien. Am 20. Oktober machten sich 65 Jugendliche mit 11 Begleiterinnen und Begleitern auf dem Weg in die österreichische Hauptstadt, die man man nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein erreichte. Schon der erste Nachmittag wurde für eine Erkundungstour genutzt. Unter dem Motto Wien kreuz und quer ging es mit der U-Bahn und zu Fuß zu markanten Sehenswürdigkeiten der Donaustadt.

Seite 1 von 6

Suche

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.